Leichter zurück in ein schmerzfreies Leben Die Vermeidung von Spätfolgen, also die prophylaktische Medizin, sehen wir als wichtige Aufgabe. Neben der eigentlichen Therapie empfehlen wir daher auch begleitende Maßnahmen wie zum Beispiel Krankengymnastik. Oft ist es dafür jedoch zu spät und der Patient leidet bereits an einer chronischen Schmerzkrankheit. In diesem Fall unterstützen wir neben der Behandlung die aktive psychologische Krankheitsbewältigung. Dies geschieht unter anderem durch körperliche Aktivität oder gezielte pharmakologische, verhaltenstherapeutische und physikalische Maßnahmen.
Aktive Selbstkontrolle und eine erlernbare Steigerung der Genussfähigkeit haben sich als wirksame Strategien gegen chronischen Schmerz ebenfalls bewährt. Sie greifen direkt auf das Nervensystem zu und beeinflussen Lernvorgänge positiv.
Wir setzen also an mehreren Punkten an und gestalten die Therapie möglichst interdisziplinär. Dadurch lindern wir die nicht zu unterschätzenden Folgen des chronischen Schmerzes wie Isolation und Depression. Der Patient kann schneller wieder aktiv sein, das Leben genießen und die Erinnerung an das Gefühl des Leidens verschwindet langsam aus seinem Gedächtnis. Erste Schritte in ein schmerzfreies Leben.
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