Die Gefahren: Hoffnungslosigkeit, Resignation, Depression und Isolation
Sobald der Schmerz das Leben eines Menschen beherrscht, sind die Folgen unter Umständen gravierend: Der Patient fühlt sich von seinem Umfeld nicht ernst genommen und ist desillusioniert. Es besteht selbst bei Jüngeren die Gefahr einer zunehmenden Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit und schließlich Resignation. Der Patient beginnt, sein ganzes Leben auf den Schmerz abzustimmen: Er zieht sich zurück und lebt in der Furcht, anderen zur Last zu fallen oder ihnen mit seiner nicht enden wollenden Krankheitsgeschichte auf die Nerven zu gehen. Dieser Zustand kann bis zu einer schweren Depression führen. Am Ende steht dann neben dem Schmerz auch noch die Isolation – der Schmerz hat die Gewalt über den Patienten gewonnen. Dabei müsste es genau umgekehrt sein: Der Patient soll den Schmerz in den Griff bekommen!
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