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Dr. med. Reinhard Schneiderhan Facharzt für Orthopädie

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Die epidurale rückenmarksnahe (elektrische) Rückenmarksstimulation mittels Nervenschrittmacher und Elektrode wird eingesetzt u.a. bei Nervenschmerz, Nervenwurzelreizungen, Phantomschmerz, Stumpfschmerz und arterieller Verschlusskrankheit


Epidurale rückenmarksnahe (elektrische) Rückenmarksstimulation, SCS

Epidurale rückenmarksnahe (elektrische) Rückenmarksstimulation. Stimulation mittels Elektrode

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Bei der Rückenmarkstimulation (SCS) wird die Elektrode ähnlich wie bei der Wirbelsäulenkatheterbehandlung vorsichtig im Epiduralraum in der Nähe des Rückenmarks platziert. Ein temporärer (vorübergehender) Nervenschrittmacher wird angeschlossen. Dann gibt der Patient an, wo die Stimulation zu spüren ist. Der Arzt muss die Position der Elektrode eventuell anpassen, um eine optimale Stimulation des richtigen Körperbereichs zu erzielen. Das Ziel dabei ist es, die Elektrode so zu platzieren, dass das Kribbeln dort zu spüren ist, wo der Patient zuvor Schmerzen empfunden hat. Nachfolgend wird, nach einer erfolgreichen Stimulationsphase, der Nervenschrittmacher in einer Hauttasche implantiert.

Indikation

  • Neuropathischer Schmerz (Nervenschmerz)
  • Radikulopathien (Nervenwurzelreizungen)
  • Phantomschmerz und/oder Stumpfschmerz
  • gewisse Schmerzsyndrome, z.B. failed back surgery syndrom (FBSS, fortbestehende Beschwerden nach Wirbelsäulenoperationen)
  • arterielle Verschlusskrankheit
  • Polyneuropathie (an mehreren Stellen vorhandener Nervenschmerz)

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