Schmerzen. Ausweg moderne Schmerztherapie

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Dr. med. Reinhard Schneiderhan Facharzt für Orthopädie

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Leistungsmerkmale und Ablauf einer epiduralen rückenmarksnahen (elektrischen) Rückenmarksstimulation mittels Elektrode bzw. Nervenschrittmacher


Leistungsmerkmale und Ablauf

Epidurale rückenmarksnahe (elektrische) Rückenmarksstimulation. Stimulation mittels Elektrode. Leistungsmerkmale und Ablauf

Stellenwert

Eine effektive Schmerzreduktion kann mit der rückenmarksnahen elektrischen Stimulation erreicht werden. Für manche, oft voroperierte, Patienten ist diese Therapie der einzige Ausweg, um aus der kontinuierlichen Medikamenteneinnahme herauszukommen. Eine Reduktion der Einnahme oft stärkster Schmerzmittel, die bei manchen Patienten zu deutlichen Nebenwirkungen geführt haben, ist somit möglich. Die oft erheblich eingeschränkte Lebensqualität und Mobilität der Patienten wird verbessert.

Vorteil

Der chirurgische Eingriff ist minimalinvasiv. Die Medikamentengabe kann nach erfolgreicher Ansprechrate des so behandelten Patienten reduziert werden. Die Behandlung ist ambulant in mehreren Etappen durchführbar.


Nachbehandlung

In der ersten Zeit nach der Implantation des Systems sollten die Aktivitäten etwas eingeschränkt werden. Mit Hilfe eines computergesteuerten Programmiergeräts nimmt der Arzt in den folgenden Tagen die Feineinstellung der Stimulation vor, bis ein optimaler schmerzhemmender Effekt erzielt wird. Der Patient selbst kann dann das System mit einer Art Fernsteuerung laufend seinen individuellen Bedürfnissen anpassen.

Arbeitsfähigkeit

Unmittelbar nach dem Eingriff können körperliche Belastungen bis zu einigen Wochen nicht ausgeführt werden. Nach der Phase der Stabilisierung sind leichte körperliche Arbeiten wieder möglich.

Sportaktivitäten

Das Ausmaß der körperlichen Belastung richtet sich nach der Entwicklung in der Stabilisationsphase. Leichte körperliche Belastungen wie Wandern oder Radfahren sowie Schwimmen können nachfolgend wieder ausgeführt werden.

Ergebnisse

Bei einer erfolgreichen Behandlung liegt die erwartete Schmerzlinderung in der internationalen Literatur bei 50 bis 75 Prozent.

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