Schmerzen. Ausweg moderne Schmerztherapie

Wirbelsäule: neue Therapien gegen Rückenschmerzen

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Dr. med. Reinhard Schneiderhan Facharzt für Orthopädie

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Reversible Beeinflussung der Nervenleitungen

Intrathekale Pharmakotherapie (Medikamentengabe in den Rückenmarkskanal)

Leistungsmerkmale und Ablauf

Epidurale rückenmarksnahe (elektrische) Rückenmarksstimulation, SCS

Injektion von Knochenzement bei Osteoporose Vertebroplastie/Ballon-Kyphoplastie

Nervenschmerzen an Händen, Armen oder Beinen Engpasssyndrom an peripheren Nerven
Intrathekale Pharmakotherapie: wird bei chronischen Schmerzen im Wirbelsäulenursprung eingesetzt, vorausgesetzt, die systemische Pharmakotherapie  hat keine ausreichende Wirkung erzielt und für die Patienten treten unzumutbare Nebenwirkungen auf


Intrathekale Pharmakotherapie (Medikamentengabe in den Rückenmarkskanal)

Intrathekale Pharmakotherapie (Medikamentengabe in den Rückenmarkskanal)

Bei diesem Verfahren wird die neuronale Transmission (Nervenleitung) durch Medikamente beeinfl usst, die Transmitterfunktionen (Weiterleitungsaufgaben) übernehmen. Goldstandard ist Morphin. Andere Substanzen wie z.B. Lokalanästhetika kommen teilweise auch zum Einsatz. Grundsätzlich muss diese Therapie getestet werden. Die motorischen Funktionen, Gefühlsqualitäten und die sympathischen Reflexe werden durch die eintretende Analgesie (Schmerzausschaltung) nicht beeinträchtigt.

Indikation

Chronische Schmerzen im spinalen Einzugsgebiet (Wirbelsäulenursprung), wenn durch die systemische Pharmakotherapie (medikamentöse Behandlung mit Opioiden) kein ausreichender Wirkeffekt erzielt werden kann und für die Patienten unzumutbare Nebenwirkungen auftreten.

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