Der Verlust von Knochensubstanz lässt sich sogar wieder rückgängig machen
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Früherkennung ist die einzige Chance, eine Osteoporose rechtzeitig zu erkennen und zu therapieren. Knochenschwund ist keine Alterskrankheit. Er beginnt oft schon in jungen Lebensjahren – schleichend und unbemerkt. Bedauerlicherweise wird die Osteoporose häufig erst bemerkt, wenn es bereits zu spät ist und gehäuft Knochenbrüche oder Deformationen der Wirbelsäule auftreten.
Starke Rückenschmerzen, die durch Muskelverspannungen nach knöchernen Veränderungen der Wirbelsäule hervorgerufen werden, können ein Zeichen für Osteoporose sein. Bei der Osteoporose kommt es im mittleren bis höheren Lebensalter – bei Frauen oft schon Ende 50 – zu einer Abnahme der Knochensubstanz mit der Folge einer erhöhten Bruchgefahr. Im fortgeschrittenen Stadium können bereits beim normalen Bücken Wirbelkörperfrakturen auftreten. Bei eigentlich harmlosen Stürzen, ja sogar beim Abstützen oder Anstoßen, können Oberschenkelhals- und Unterarmbrüche eintreten.
Die Osteoporose ist keine Frauenkrankheit, immerhin 20 Prozent aller Männer leiden im Laufe ihres Lebens an Knochenentkalkung. Übrigens: In Deutschland ereignet sich alle 1 1/2 Minuten ein Osteoporose bedingter Knochenbruch am Oberschenkelhals, Unterarm oder an einem Wirbelkörper. Bedauerlicherweise bleibt ein Großteil der Patienten nach Frakturen pflegebedürftig. Deswegen wird die Prophylaxe und Behandlung der Osteoporose immer wichtiger. Durch moderne Therapien lässt sich die Osteoporose heute teilweise sogar stoppen.
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