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Dr. med. Reinhard Schneiderhan Facharzt für Orthopädie

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Die Diagnosestellung zur Osteoporose ist im Frühstadium durch Knochendichtemessung völlig schmerzfrei, zuverlässig und sehr einfach möglich


Knochendichtemessung

Osteoporose- Diagnosestellung durch Knochendichtemessung

Wird die Osteoporose rechtzeitig – also vor einem Knochenbruch – erkannt, ist eine Heilung praktisch immer möglich. Die Diagnosestellung ist im Frühstadium durch Knochendichtebestimmung (Knochendichtemessung, sog. QCT- oder DXA-Messung) völlig schmerzfrei, zuverlässig und sehr einfach möglich. Hiernach kann man sicher gehen, dass die Knochen “bruchfest” sind. Frauen sind früher von Osteoporose betroffen als Männer. Deshalb sollten sie ab dem 45sten Lebensjahr, Männer ab dem 50sten Lebensjahr, zur Knochendichtemessung gehen.


Indikation für die Knochendichtemessung

Risikofaktoren

  • hohes Lebensalter
  • familiäre Vorbelastung, d.h. Osteoporose ist in der Familie bereits aufgetreten
  • Bewegungsmangel (z.B. bei Bettlägerigkeit infolge Krankheit, nach Verletzungen)
  • Untergewicht v.a. bei Frauen (BMI < 20 oder Gewichtsabnahme in der letzten Zeit > 20 Prozent)
  • regelmäßige Medikamenteneinnahme (z.B. Cortison, Marcumar bzw. Blutgerinnungshemmer, Schilddrüsenhormone, Entwässerungstabletten)
  • chronisch entzündliche Erkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • übermäßiger Genuss von Alkohol, Nikotin, Kaffee, Zucker
  • zu geringe Kalziumaufnahme
  • zu geringe Vitamin D3-Aufnahme bzw. weniger als 1–2 mal wöchentlich Tageslicht

Warnsignale

  • Rückenschmerzen (Wirbelkörperbrüche verbergen sich oft hinter „gewöhnlichen“ Rückenschmerzen)
  • Rundrückenbildung mit Atemnot
  • starke Abnahme der Körpergröße (> 4 cm)
  • Auftreten von schräg verlaufenden Hautfalten am Rücken (“Tannenbaumphänomen”)
  • Muskelschwäche
  • leichte Ermüdbarkeit

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