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Dr. med. Reinhard Schneiderhan Facharzt für Orthopädie

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Eine künstliche Bandscheibe kommt bei deutlichem Bandscheibenverschleiß an Lendenwirbelsäule oder Halswirbelsäule, verbunden mit starken chronischen Schmerzen im Rücken oder Nacken, in Betracht


Künstliche Bandscheibe an Lendenwirbelsäule und Halswirbelsäule

Künstliche Bandscheibe an Lendenwirbelsäule und Halswirbelsäule

Ersatz stark abgenutzter Bandscheiben an Lendenwirbelsäule (LWS) und Halswirbelsäule (HWS) durch ein künstliches Gelenk (Prothese) unter Erhalt der natürlichen Beweglichkeit der Wirbelsäule

Bei deutlichem Bandscheibenverschleiß (Diskopathie) an Lendenwirbelsäule oder Halswirbelsäule mit starken chronischen Schmerzen im Rücken oder Nacken, die eventuell zusätzlich in Arm oder Bein ausstrahlen, kommt das Einsetzen einer künstlichen Bandscheibe (auch Bandscheibenprothese oder Zwischenwirbelraumprothese genannt) in Betracht. Das gilt auch für Patienten mit starken Schmerzen nach Bandscheibenoperationen (Postlaminektomiesyndrom bzw. Postdiskotomiesyndrom).

Die künstliche Bandscheibe besteht aus zwei Metallplatten mit einem dazwischen liegenden beweglichen Kunststoffgleitkern. Künstliche Bandscheiben kennt die Medizin bereits seit mehr als 15 Jahren. Zwischenzeitlich hat man sie immer weiterentwickelt. Heute sind sie ein sehr zuverlässiges Therapieverfahren bei Patienten, denen mit minimalinvasiven Behandlungen nicht geholfen werden kann.



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Operationstechnik

Im Bereich der LWS wird die Operation durch den Bauchraum vorgenommen. Der Arzt entfernt zuerst die verschlissene Bandscheibe komplett und korrigiert die Stellung der Wirbelkörper zueinander. Unter Röntgenkontrolle verankert er die Prothese exakt in der richtigen Position zwischen den Wirbelkörpern. Sie wächst dort in den nächsten Wochen fest mit der Knochensubstanz zusammen. Im Bereich der HWS führt der Arzt den Eingriff ebenfalls von vorne (ähnlich wie bei einer Schilddrüsenoperation) über einen kleinen Hautschnitt von ca. 3 cm durch.

Indikation

  • chronische, bandscheibenbedingte Schmerzen
  • keine Besserung durch minimalinvasive Behandlungsmethoden
  • Lebensalter unter 55 Jahren
  • keine wesentliche Osteoporose (Knochenschwund)

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