Selektive perkutane Thermokoagulation des Hinterwurzelganglions
Nach dem Einführen der Hitzesonde stellt der Arzt computergesteuert fest, ob die Sonde richtig am Nervenknoten liegt. Anschließend wird eine perineurale schmerztherapeutische Injektion (lokale Betäubung) durchgeführt. Bei korrekter Lage wird die Sondenspitze erhitzt und das Ganglion (Nervenknoten) koaguliert (erhitzt).
Indikation
- Therapieresistente radikuläre Schmerzen (z.B. Ischiasschmerzen oder Armschmerzen) im Bereich der gesamten Wirbelsäule, wenn die Teststimulationsparameter nicht erreicht werden
- Wenn eine dreimalige periradikuläre Therapie (nervenwurzelnahe Schmerzbehandlung) ohne anhaltende Besserung durchgeführt wurde
- Fortgeschrittener Verschleiß der Wirbelgelenke
- Spinalkanalstenose (Verengung des Wirbelsäulenkanals)
- Foramenstenose (Verengung der Nervenwurzeldurchtrittsstellen)
- Bei gleichzeitigem Bandscheiben- und Wirbelgelenkverschleiß
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