Perkutanes Operationsverfahren über einen Mikrotrokar
Bei bestimmten, nicht verknöcherten Bandscheibenvorfällen der Halswirbelsäule (sogenannten weichen Vorfällen) kann eine trokargestützte Operationstechnik angewandt werden. Diese Methode schont die Muskulatur und das Stützgewebe im Bereich der Wirbelsäule und verringert so die Gefahr von schmerzhaften Narbenbildungen. a
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a Operationstechnik
Der Arzt legt dem Patienten unter Vollnarkose einen ca. 15 mm kleinen Hautschnitt in den Nackenbereich neben der Wirbelsäule. Unter Röntgenkontrolle führt er mit Hilfe einer dünnen Nadel zur Orientierung einen Mikrotrokar mit einem Durchmesser von 10 bis 15 mm bis zur Wirbelsäule vor. Der Arbeitskanal liegt genau über dem Bandscheibenvorfall. Jetzt eröffnet der Chirurg unter direkter Sicht über ein Mikroskop den Wirbelkanal mit speziellen mikroskopischen Instrumenten und legt den Bandscheibenvorfall frei. Mit feinen Fasszangen entfernt er den Vorfall und entlastet damit den eingeklemmten Rückenmarksnerv (Spinalnerv).
Indikation
Sehr gut einsetzbares Operationsverfahren bei einseitig lokalisierten Bandscheibenvorfällen der Halswirbelsäule mit Einklemmung des Spinalnervs.
Weiterführende Links zu diesem Aspekt:
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