Diagnostik: Kernspintomographie
Die Kernspinuntersuchung (Fachausdruck: Magnet-Resonanz-Tomographie oder MRT) liefert gute Schnittbilder von Weichteilen, wie zum Beispiel Bandscheibengewebe, bedrängten Nerven, Tumoren und entzündlichen Schwellungen. Mit dieser völlig schmerzlosen und modernsten Methode, den Menschen „zu durchleuchten”, liefert die Kernspintomographie Schnittbilder aus dem Körperinneren, die ebenso gestochen scharf und aufschlussreich sind wie Zeichnungen aus dem Anatomiebuch. Insbesondere Weichteile werden darauf derart kontrastreich wiedergegeben, dass sie mit bislang unerreichter Deutlichkeit zu erkennen sind. Zudem lassen sich diese Aufnahmen in jeder benötigten Ebene und mit einer außerordentlich hohen Auflösung bis zu einer Detailgröße von weniger als einem Millimeter anfertigen.
Für Untersuchungen des Rückenmarks ist die Kernspintomographie derzeit sicherlich das beste aller bildgebenden Verfahren. Wegen der deutlichen Kontraste zwischen den Weichteilen können krankhafte Veränderungen zuverlässig erkannt werden. Zum anderen kommen diese Schnittbilder ausschließlich mit Magnetstrahlen und ganz ohne Röntgenstrahlen aus.
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