Diagnostik: ist die Computertomographie genauer?
Erst nach einer ersten Röntgen- Basisdiagnostik kann evtl. eine computertomographische Untersuchung weitere diagnostische Hinweise geben. Während der Untersuchung schickt eine um den Patienten kreisende Röntgenröhre einen flachen Fächer von Röntgenstrahlen durch seinen Körper. Der Röntgenröhre gegenüber sind eine Reihe von Detektoren montiert, die genau registrieren, wie viel Strahlung an welcher Stelle durch das Gewebe hindurch gegangen ist.
Weil Röntgenquelle und Röntgendetektoren für jede Aufnahme den Patienten einmal umrunden, werden alle Organe und Gewebe in dieser Schicht aus nahezu tausend Richtungen aufgenommen. Das ergibt Hunderttausende von Messwerten, die an den Computer weitergeleitet werden und dieser verarbeitet sie zu einem „Tomogramm”, zu einem Querschnittsbild des Körpers. Dieser Querschnitt erscheint auf einem Monitor. Er zeigt die Knochen, Gelenke, Wirbelsäule und Weichteilgewebe in Schichten an, allerdings mit sehr viel mehr erkennbaren Einzelheiten.
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