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Dr. med. Reinhard Schneiderhan Facharzt für Orthopädie

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Botulinum-Toxin in der Schmerztherapie

Leistungsmerkmale und Ablauf
Botulinum-Toxin ist in der Schmerztherapie eine neue Therapie gegen spannungsbedingte Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und Rückenschmerzen


Botulinum-Toxin in der Schmerztherapie

Botulinum-Toxin in der Schmerztherapie
Die neue Therapie gegen spannungsbedingte Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen

Durch Injektion kleinster Mengen Botulinum-Toxin in die schmerzhaften Muskelverhärtungen (die sogenannten Triggerpunkte) kommt es zur Durchbrechung des Teufelskreises von Muskelverspannung und Schmerzen. Verwendet werden extrem dünne Kanülen wie bei Insulin-Injektionen. Botulinum-Toxin wird von dem Bakterium Clostridium botulinum gebildet. In geringer Dosierung unterbricht es die Übertragung der Impulse von den Nervenfaser auf die Muskulatur. Folge: Die Muskeln erschlaffen durch leichte vorübergehende Lähmung der Muskeln und spannungsbedingte Kopf-, Nacken- oder Rückenschmerzen verschwinden. Eine spürbare Wirkung tritt zwei bis zehn Tage nach der Injektion ein. Sie hält drei bis sechs Monate an und kann anschließend wiederholt werden. Nach weiteren Injektionen wirkt das Botulinum-Toxin sogar bis zu einem Jahr.

Indikation

  • von der Muskulatur ausgehende Schmerzen, die von der Halswirbelsäule in die Arme und bis zu den Fingern ziehen können (myofasziale Cervikobrachialgie mit Triggerpunkten)
  • Migräne (durch Beseitigung der Triggerpunkte)
  • von der Muskulatur ausgehender tiefsitzender Rückenschmerz (myfaszialer klassischer tiefsitzender Rückenschmerz ohne radikuläre Ausfälle)
  • Zustand nach Verstauchung der Halswirbelsäule mit oder ohne nachfolgendem muskulär bedingtem Schiefhals (Distorsions-Trauma mit oder ohne Torticollis spasticus)

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