Perkutane Mikrolaserdiscusnucleotomie (PLDN)
??? "mikrolaser_inpage.jpg"
Operationstechnik
Bei der Behandlung von Bandscheibenvorfällen der HWS mit Mikrolaser wird folgendermaßen vorgegangen. In örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) wird eine sehr dünne Punktionsnadel seitlich an der Halsvorderseite eingeführt und unter Röntgenbildwandlerkontrolle in die betroffene Bandscheibe vorgeschoben. Durch diese Punktionsnadel gelangt eine Mikrolaserglasfaser direkt in den Bandscheibenvorfall. Durch die Einwirkung des Laserlichts auf das Bandscheibengewebe kommt es zu einer Schrumpfung des Bandscheibenkernes (Nucleus) sowie des Bandscheibenfaserringes (Anulus) mit den anhaftenden vorgefallenen Bandscheibenanteilen Shrinking-Effekt). Folge: Das Volumen verringert sich. Das wiederum entlastet die eingeklemmte Nervenwurzel. Die ausstrahlenden Schmerzen klingen ab. Zusätzlich wandelt sich das Gewebe des Faserringes um. Kleinere Bandscheibeneinrisse verschließen sich wieder. Außerdem kann das Laserlicht durch Ausschaltung der sog. Schmerzrezeptoren des Bandscheibenfaserringes vom Schmerz befreien.
Indikation
- Bandscheibenvorwölbung oder Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule mit Nacken-Arm-Schmerzen
- chronische Nackenschmerzen aufgrund
Weiterführende Links zu diesem Aspekt:
Suchen Sie im Patientenforum zum Thema: Mikrolaserbehandlung von Bandscheibenvorfällen
Bandscheibenvorwölbung oder Bandscheibenvorfall? Downloaden Sie kostenlos das komplette Rückenbuch
Lesen Sie weiter ... Leistungsmerkmale und Ablauf